Anfang 2026, als KI immer weiter in unser tägliches Leben vordrang, wurde mir bewusst, wie digital abhängig ich bin. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, meine Bilder nicht mehr in der Google Cloud alleine zu speichern, sondern quasi ein privates „Google Fotos“ zu betreiben.
Mit KI und vibe-coding (Google aistudio.com) habe ich ein Google Fotos-Derivat gepromptet. Das Frontend, also das Look-and-Feel entspricht ein bisschen dem von Google Fotos, erweitert um Funktionen, die ich vor Jahren schon einmal mit Couno erstellt hatte. So können Galerien einfach mit anderen Menschen geteilt werden (Read/Write – Rechtevergabe) und es gibt eine Map-View, auf der ich basierend auf den Geo-Koordinaten der Bilder diese chronologisch anzeigen kann. Im Präsentationsmodus kann ich so noch einmal die Erlebnisse nacherleben und sehe glechzeitig auf der Karte, wo das eigentlich war.
Das Backend (Speicherung und Datenmanagement) habe ich nicht der KI überlassen, das ist in PHP geschrieben und bildet im Grunde eine umfangreiche API ab.
Ebenso die Android App, welche das Übertagen der Bilder direkt an die Foto-Gallery ermöglicht (zeitgesteuert und manuell) – die habe ich selbst geschrieben, mit der Hilfe und partiellen Unterstützung von Googles aistudio.
Um digital unabhängiger zu werden, hoste ich das komplette „Bauwerk“ auf einer Raspberry PI 5 mit zwei Festplatten in einer privaten Umgebung, keine externe Cloud, keine zusätzlichen Kosten.


